Tag Archive | Angela Roy

Ghostwriter

Bildquelle: ZDF und JON AILES

Foto: ZDF und JON AILES

Rosamunde Pilcher – Ghostwriter

Der rationale Physiker Owen Blyton will Rache nehmen an seinem Nebenbuhler Bill, für den ihn seine Ex-Frau verlassen hat. Bill benötigt dringend seinen Doktortitel und beauftragt über Desmond Foster einen Ghostwriter für seine Doktorarbeit in Physik. Nicht ahnend, dass Desmond der beste Freund von Owen ist. Zoe ist eine handfeste Romantikerin. Als sie sich endlich traut, ihrem langjährigen Lebensgefährten einen Heiratsantrag zu machen, muss sie entsetzt feststellen, dass dieser sie betrügt. Enttäuscht und verletzt möchte sie vorübergehend im Cottage ihrer Patentante, der Richterin Harriet Hunt, unterkommen. Dort wohnt bereits Owen, der aber gern bereit ist, die Räumlichkeiten mit ihr zu teilen.
Für Zoe ein Wink des Schicksals. Während Desmond wegen illegaler Geschäfte vor Gericht stand, erlag die als streng geltende Richterin Harriet seinem Charme. Nach der Urteilsfällung hat sie mit ihm eine Affäre begonnen. Nun hat Harriet alle Hände voll zu tun, die Beziehung zu Desmond nicht öffentlich werden zu lassen. Sie zweifelt an der gemeinsamen Basis. Doch Desmond versucht hartnäckig um ihre Liebe zu kämpfen. Als ein entflohener Häftling Rache an der Richterin nehmen will, erweist sich Desmond als wahrer Held. Zoe versucht mit allen Mitteln, Owens Aufmerksamkeit und Liebe für sich zu gewinnen. Doch dieser hat nur Augen für seinen Rachefeldzug.
Da taucht überraschenderweise Owens Ex-Frau mit Bill auf, und Zoe schlüpft gern und mit großer Überzeugung in die Rolle als Owens neue Freundin. Als dieser die Nacht mit ihr verbringt, ist Zoe von ihrer gemeinsamen Schicksalsfügung überzeugt. Doch schon am nächsten Morgen muss sie erkennen, dass Owen noch an seiner Ex-Frau hängt und für eine neue Beziehung mit ihr nicht bereit ist. Wieder scheint das Schicksal sich gegen Zoe verschworen zu haben.  
Nach der Kurzgeschichte „Foreign nights“ (Text: ZDF)

Bildquelle: ZDF und JON AILES

Foto: ZDF und JON AILES

Deutschland 2015
Regie: Stefan Bartmann
Drehbuch: Martin Wilke
Kamera: Marc Prill
Musik: Patrick M. Schmitz

Darsteller: Jeanette Biedermann (Zoe Harding), Patrik Fichte (Owen Blyton), Angela Roy (Harriet Hunt), Christoph M. Ohrt (Desmond Foster), Alexandra Helmig (Rose Cameron), Markus Böker (Bill Cameron), Mark Armstrong (Joe), Sam Blythe (Gordon)

Drehorte: In dem Cottage auf den Klippen von Rinsey Head, welches sich in einer atemberaubenden Lage zwischen Praa Sands und Porthleven befindet, wurden viele Szenen gedreht. Im Film handelt es sich um das Haus der Patentante von Zoe, in dem sie vorübergehend wohnen möchte, jedoch wurde das Cottage auch schon anderweitig vergeben. (Bilder vom Set) Cornwall / England. Im Hafen von Charlestown wurde der Werbespot für Zoes Mermaid Muffins gedreht. Zoe und Owen machen unter anderem in der Gover Lane in Newquay ihren Einkaufsbummel. Ein kurzes Zusammentreffen hatte Zoe mit ihrem alten Freund Joe am Headland Hotel in Newquay. Owen trifft sich mit seiner Exfrau Rose auf einer Bank oberhalb der Mullion Cove, vor dem gleichnamigen Hotel oben auf der Klippe. Hier übergibt er ihr die Dissertation, welche er als Ghostwriter für ihren Freund Bill geschrieben hat.
Das kleine Fischerdorf Cadgwith ist Kulisse für die Szenen mit Isaak Newton, hier bringt er Zoe ein Päckchen mit einem Muffin, in dem ein Verlobungsring versteckt ist. Die Community Library (Bücherei) am Union Place in Truro, stellt die „Faculty Of Physics“ dar.  Owen und Desmond haben sich in der Gaststätte The Treguth Inn“ in  dem Dorf Holywell mit Bill Cameron verabredet. Die Pferderennbahn befindet sich in Newton Abbott. Hier werden seit dem Jahre 1866 Pferderennen ausgetragen. Weiterer Drehort war die Kynance Cove.

Drehzeit: 07.10.2014 bis 03.11.2014
Erstausstrahlung: 11.01.2015 – ZDF

Das Geheimnis der weißen Taube

Das Geheimnis der weißen Taube

In der Ehe der Auktionatorin Stella Franklin (Ivonne Schönherr) kriselt es, seit sie zusammen mit ihrem Mann Peter (Diego Wallraff) und dessen Vater Richard im Auktionshaus der Familie arbeitet. Sie ist eine Romantikerin und liebt die alten Schätze, die dort verkauft werden, während Peter und sein Vater ausschließlich profitorientiert arbeiten. Als ein amerikanischer „Banause“, Carl Handsome (Reiner Schöne), einfach alles aufkauft, kommt es zu einer heftigen Familienauseinandersetzung. Sie beschließt nun endgültig, sich scheiden zu lassen. Doch da erreicht sie eine seltsame Einladung zu einer Testamentseröffnung eines Lords Willoughby, von dem sie noch nie im Leben gehört hat.
Allein fährt sie zu dem beeindruckenden Anwesen des Lords, und trifft auf dem Weg auf den attraktiven Architekten David Brighton (Hubertus Grimm), der auf dem Anwesen wohnt und dort vorübergehend nach dem Rechten sieht, weil seine Eltern, die dort Hausmeister waren, sich zur Ruhe gesetzt haben.
Der kauzige alte Butler James (Lutz Mackensy), der so gut wie taub ist, begrüßt Stella als Countess of Willoughby. Sie ist fassungslos, aber in ihrem Zimmer findet sie Fotos ihrer verstorbenen Eltern. Die zweite Ehefrau des Lords, June (Angela Roy), und deren Schwester Virginia sind ebenfalls zur Testamentseröffnung geladen und völlig geschockt über diese neue „Verwandte“. Zudem geschehen merkwürdige Dinge. Man könnte meinen, es spukt.
Bei der Testamentseröffnung erfährt Stella, dass sie die Enkelin des Lords ist. Ihr Vater war dessen einziger Sohn, den er verstoßen hat, als er eine bürgerliche Frau heiraten wollte. Daraufhin hat er mit der Familie gebrochen und alle Titel abgelegt. Seine Mutter Alexandra ist vor Kummer darüber früh verstorben. Stella muss sich das Erbe mit June teilen, die selbst nicht fassen kann, dass es kein neues Testament gab, nachdem sie den alten Lord vor Jahren verlassen hatte. Stella und June müssen aber alle Entscheidungen gemeinsam treffen. June will verkaufen, behauptet, alles sei marode, Stella will das Gut behalten. Auch David liebt das Anwesen, er unterstützt Stella in jeder Weise, und die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. June intrigiert gegen David und Stella. Es geschehen immer unheimlichere Dinge, das Bildnis der verstorbenen Alexandra verändert sich, es tauchen Hinweise auf, dass es doch noch ein jünger datiertes Testament gibt.
Stella steht zwischen den Fronten. Als auch noch Carl Handsome, der von Stellas Schwiegervater Richard auf das angeblich zum Verkauf stehende Anwesen hingewiesen wurde, alles im Handstreich kaufen will, ist ihre Verwirrung komplett.
Ihr Mann Peter kommt angereist. Er will eine zweite Chance, und angeblich geht es ihm nicht um ihr Geld. Er ist sehr überzeugend. Schweren Herzens stimmt sie zu und verletzt David damit zutiefst.
Letztendlich findet Stella das neue Testament und ist Alleinerbin. June und Virginia reisen ab. David, der ihr und Peter nicht im Weg stehen will, verlässt das Anwesen. Der Butler, James, hatte einen großen Anteil an dem Verwirrspiel, das gibt er endlich zu. Lord Willoughby, der seine Enkelin nie persönlich kannte, wollte wissen, ob sie das Erbe auch wert ist. Ja, das ist sie, aber zu welchem Preis: Stella wird nun klar, dass sie mit Peter nie mehr glücklich werden kann. Sie trennt sich von ihm und leidet sehr darunter, dass sie David hat gehen lassen. Sie ist allein, reich und unglücklich. Bis Butler James noch einmal eingreift…
Nach der Kurzgeschichte „The man who heard everything“ – Text: Presse-Partner Preiss & Screenshot: ZDF

Melodram, Deutschland/Österreich 2012*
Länge:90 min
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Drehbuch: Gabriele Kister, Mónica Simon
Kamera: Hartmut E. Lange
Regie: Dieter Kehler
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Hubertus Grimm – David Brighton, Ivonne Schönherr – Stella Franklin, Diego Wallraff – Peter Franklin, Jay Benedict – Richard Franklin, Lutz Mackensy – James, Angela Roy – June Willoughby, Reiner Schöne – Carl Handsome, Isabel Varell – Virginia – u.a.

Drehorte: Cornwall, England; Das Anwesen des Lord Willoughby ist Prideaux Place, welches schon des öfteren Drehort von Pilcherverfilmungen war. Weitere Drehorte waren, die Bedruthan Steps, Newquay  und die Felsen von Mawgan Porth

Drehzeit: 19.10.2011 bis 17.11.2011

Flamme der Liebe

26878-0-0001_51611

ZDF und Jon Ailes

 

Für das Freudenfest von Peter und Hanna finden alle Freunde und Verwandte gerne den Weg nach Castlewood. Nur Geraldine, Hannas jüngere Schwester, Star-Anwältin in London, verweigert sich beharrlich, da sie glaubt ihre Schwester habe sie um die Liebe ihres Lebens gebracht. Magnus, Hannas Sohn schafft es, die Tante mit Hilfe eine Notlüge aufs Fest zu locken. Geraldine möchte sofort abreisen, doch das Auto versagt, sie und ihre Assistentin Charlotte Waller müssen nun ausharren. Magnus freut das sehr, denn Charlotte ist für ihn das bezauberndste Wesen, das er je gesehen hat. Dreißig Jahre lang wartet Hanna vergeblich darauf, daß ihre Schwester Geraldine sie auf Castlewood besucht. Geraldine war damals Hals über Kopf abgereist, obwohl sich die Schwestern gerne mochten. Hannas Sohn, der Tierarzt Magnus lockt Geraldine unter einem Vorwand nach Hause, leider kommt es zwischen den Schwestern nicht zur Versöhnung, da Geraldine schweigt. Magnus lernt indessen Geraldines Begleiterin Charlotte kennen, sie kommen sich näher, aber wäre da nicht Charlottes Geheimnis aus der Vergangenheit, das sie in dieser Landidylle ständig verfolgt. Schöne Lovestory mit netten Schauspielern in gewohnt schöner Landschaft.

Text & Foto ZDF

Liebesdrama, Deutschland 2003 *
Regie: Michael Steinke
Drehbuch: Christiane Sadlo, Marlis Ewald
Laufzeit: 90 Minuten
Kamera: Dieter Sasse
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Florentine Lahme (Charlotte), Angela Roy (Geraldine), Jens Knospe (Magnus), Loni von Friedel (Hanna), Gerhart Lippert (Peter), Simone Hanselmann (Monica), Luke de Lacey (David) ,

Drehorte: Im Intro erscheinen die Old Harry Rocks. Weitere Szenen wurden mit Charlotte und Magnus an der Brentor Church gedreht. In Plymouth und im Dartmoor befinden sich weitere Locations. Hier die Straße nach Widecombe-in-the-Moor und der dortigen Kirche, wo Charlotte gerade noch rechtzeitig die Kutsche zum stehen bringt. Auch feiern Hanna und Peter ihren 30. Hochzeitstag in dieser Kirche. Auch oberhalb der Kirche in Wembury spielten Szenen (Ausprachen) wie auch auf den Wiesen weiter westlich mit dem Great Mew Stone im Hintergrund.