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Zauber der Liebe

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Rosamunde Pilcher: Zauber der Liebe

Zauber der Liebe ist ein fesselndes Liebesdrama mit Starbesetzung und die Fortsetzung der Verfilmung des Rosamunde Pilcher-Romans „Wintersonne“. Etwas mehr als ein Jahr ist seit der Weihnachtsnacht von „Wintersonne“ vergangen, und die Zukunftspläne der verschiedenen Liebespaare sind teilweise Realität geworden: Die Schauspielerin Elfrida Phibbs hat sich für ein Leben an der Seite des Organisten Oscar Blundell entschieden und bezieht mit ihm ein neues Domizil an der Ostküste Schottlands.

Countess Lucinda Rhives ist der Sorgen um den Stammsitz ihrer Familie enthoben – sie hat das traumhaft am Meer gelegene Schloss unter der Leitung von Carrie Marchmont und Sam Howard in ein Hotel verwandeln lassen, das allerdings längst noch nicht so frequentiert wird, wie erhofft. Der Erfolgsdruck, unter dem Carrie und Sam stehen, belastet ihre Beziehung. Zudem erscheint in Sams Zeitung, der „Langmore & Highland Gazette“, ohne sein Einverständnis ein Artikel, der die amerikanische Bestseller-Autorin Alexia White des Plagiats beschuldigt.

Alexia droht mit einer Verleumdungsklage, die Sam ruinieren könnte. Sam versucht durch den persönlichen Kontakt zu Alexia die Lage zu entschärfen. Alexia geht auf dieses Angebot bereitwilliger und interessierter ein, als Carrie recht sein kann. In dieser angespannten Lage erfährt Carrie, dass sie ein Kind erwartet. Um seine Frau zu entlasten, engagiert Sam den Hotelmanager Leo Berger – gegen Carries Willen, denn sie befürchtet, als Hotelleiterin abserviert zu werden.

Carrie kämpft um ihren Job, ihre Liebe zu Sam und – nach einem Zusammenbruch – in erster Linie um ihr Kind. Unterdessen wird Oscar gezwungen, sich mit den Dämonen der Vergangenheit auseinanderzusetzen, die ihn seit dem Tod seiner Tochter verfolgen. Und der charmante Hotelgast Lorenzo Calpeni wirbelt das Leben der Countess Lucinda gründlich durcheinander.

Text & Foto: ZDF

Liebedrama, Großbritannien, 2005 *
Regie: Giles Foster
Drehbuch: John Goldsmith
Laufzeit: 133 Min.
Kamera: Rex Maidment
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Jan Niklas, Sinéad Cusack, Lara Joy Körner, Jason Durr, Jacqueline Bisset, Honor Blackman, Franco Nero, Björn Casapietra, Anna Maguire, Alistair G. Bruce.

Drehorte: DornochDunrobin Castle zum Beispiel ist im wirklichen Leben das überaus noble und bis heute bewohnte Herrschaftsanwesen der alteingesessenen Herzöge von Sutherland an der Nordostküste Schottlands. Ein neogotisches Märchenschloss mit 189 Zimmern. Der Kern des Gebäudes geht auf einen Wohnturm des 13. Jahrhunderts zurück, dessen Überreste noch heute im Innenhof des Schlosses sichtbar sind.

Melodie der Herzen

Foto: ZDF, ORF

Foto: ZDF, ORF

Die junge, schöne Allyssa Branningham lebt mit ihrem kleinen Bruder Barney und ihrer attraktiven Mutter Gwen in einem kleinen Dorf. Nach dem frühen Tod des Vaters mussten sie ihr gesellschaftliches Leben in London aufgeben und fast mittellos eine Bleibe auf dem Land suchen. Barney ist ein hochbegabter Klavierschüler und Mutter Gwen unternimmt alles, um ihm eine gute Ausbildung angedeihen zu lassen. Obwohl Allyssa sich in ihrer neuen Umgebung gut eingefunden hat – sie arbeitet als Schreibkraft in einer Autowerkstatt – trauert sie den Zeiten in London nach.
Doch da gibt es George, den Neffen von Nachbar Charles Royston. George und Allyssa sind sehr verliebt, sehen sich aber nur in den Semesterferien, denn der junge Mann ist noch mit seinem Jurastudium beschäftigt. Auch Charles Royston ist Gwen nicht gleichgültig, aber er scheint völlig unnahbar, seit seine Frau Elena ihn und die beiden Kinder verlassen hat. Die Einladung zum alljährlichen Sommerball der reichen Familie Manning ändert einiges: Charles wagt sich wieder ins Vergnügen und bittet Gwen, ihn zu begleiten. George muss dem Fest wegen seines Praktikums in Newcastle fernbleiben.
Doch bevor der Ball beginnen kann, kommt es zu einer Katastrophe. Barney stürzt bei dem Versuch, zusammen mit den wilden Jungs David und Paul ein Baumhaus zu bauen. Er fällt ins Koma und muss sofort ins Krankenhaus. Außer sich vor Angst und Sorge beschuldigen Gwen und Allyssa die Söhne von Charles, an diesem Unglück Schuld zu tragen. So kommt es zum Bruch zwischen den Familien. Allyssa trifft auf dem Sommerball den reichen Hotelbesitzer Stephen Sutton, einen Freund ihres verstorbenen Vaters. Er bietet ihr eine Ausbildung in seinem Chateau-Hotel an. Sie nimmt das Angebot an und ahnt nicht, dass er weit mehr von ihr erwartet.
George, der Allyssa auf dem Ball mit dem Hotelier überrascht, zieht sich zurück. Allyssa glaubt, dass sie George mit ihren Anschuldigungen wegen des Unfalls verletzt hat. So ist sie zunächst begeistert von ihrer neuen Berufschance. Als sie jedoch feststellen muss, dass ihr Stephen regelrecht nachstellt, wehrt sie sich vehement gegen seine Avancen, bis zu dem Tag, an dem bei Barney eine schreckliche Diagnose gestellt wird: Er droht, taub zu werden, ausgelöst durch den Unfall. Nur eine teure Operation in einer Privatklinik könnte ihm helfen.
Stephen ist sofort bereit, die Kosten zu übernehmen, erwartet jedoch eine „Gegenleistung“ von Allyssa. Mittlerweile ist die Noch-Ehefrau von Charles und Mutter von David und Paul aufgetaucht, um ihre „Rechte“ als Ehefrau und Mutter wieder anzumelden. Doch sie muss bald erkennen, dass sie das Vertrauen ihrer drei Männer verspielt hat. Bevor sich für alle Beteiligten alles zum Guten wenden kann, müssen noch einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Nach der Erzählung „Lalla“ – Text & Foto: ZDF

Melodram, Deutschland, 1998 *
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Länge: 95 min
Regie: Hans Jürgen Tögel
Laufzeit: 88 Minuten
Drehbuch: Gabriele Kister
Kamera: Rolf Greim
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Allyssa Branningham – Nina Bagusat, Gwen Branningham – Olivia Silhavy, Barney Branningham – John Freigang, Charles Royston – Elmar Wepper, George Royston – Björn Kegel-Casapietra, David Royston – Philipp Hoffmann, Paul Royston – Michael Godde, Elena Royston – Susanne Czepl, Stephen Sutton – Albert Fortell, Mrs. Manning – Maria Perschy – u.a.

Drehorte: Im Intro ist Haldon Belvedere (Lawrence Castle) zu sehen. Das Haus von Charles ist Bickham House.