Tag Archive | Heidelinde Weis

Liebe im Spiel

Liebe im Spiel

Amanda arbeitet in Plymouth, ihr Freund Julian Reeves betreibt eine Großgärtnerei auf dem Lande. Bei einem Treffen lernt Amanda dessen Patenonkel Hugh Hanthorpe kennen. Er scheint angetan von Amanda. Als ihr Chef Amanda eine freie Mitarbeit anbietet, steht dem Zusammenleben mit Julian nichts mehr im Wege. Doch der erhält von Hugh Hanthorpe den Auftrag, sich um das Anwesen in Neuseeland zu kümmern. In seiner Abwesenheit trifft Amanda sich mit Peter Gould, dem vermeintlichen Sohn von Hugh Hanthorpe. Julian und sie driften mehr und mehr auseinander. Julians Mutter Elizabeth, die sich Sorgen um das junge Glück macht, beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf eine Intrige.

Text & Foto: ZDF

Melodram, Deutschland 2003
Laufzeit: 90 Minuten
Drehbuch: Barbara Piazza und Astrid Meyer-Gossler
Kamera: Franz Ritschel
Musik: Richard Blackford
Regie: Dieter Kehler
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Katrin Weisser – Amanda Summers, Klaus Wildbolz – Hugh Hanthorpe, Oliver Clemens – Julian Reeves, Christine Reinhart – Elisabeth Reeves, Heidelinde Weis -Vivian Gould-Parker,  Stephan Hornung – Peter Gould-Parker, Billie Zöckler – Sally, Lutz Mackensy – Mr. Brownster, Tim Barker – Dr. Smith, Christopher Saul – Butler Francis.

Drehorte: Die Luftaufnahmen im Intro zeigen den Old Harry Rocks und später im Hintergrund liegt das Somerley House. Peters Schwanenzucht ist die Abbotsbury Swannery. In der „Swannery“ lebt eine Schwanenkollonie mit rund 800 Tieren direkt am Meer. Das bildschöne Abbotsbury bezaubert mit reetgedeckten Steinhäusern. Amandas Autofahrt im offen Sportwagen war westlich von Abbotsbury auf der B3157, diese Steigung heißt „Abbotsbury Hill“, im Hintergrund ist die kilometerlange „Chesil Beach“ bei Weymouth zu sehen. Der Spaziergang von Amanda und Peter war bei Lulworth Cove und die Aussprachen fanden oberhalb von Durdle Door statt. Das Herrenhaus des Medienmoguls ist das Somerley House, Ringwood, Hampshire. Die Cafeszenen wurden an der Studland Beach auf dem Gelände des National Trust gedreht. Bei Corfe Castle auf der Straße nach West Lulworth (nach Westen) fand die Probefahrt statt. Die Autofahrt der Mutter Elizabeth wurde in der Nähe der Kimmeridge Bay (mit Clavell Tower im Hintergrund) gedreht und Julians Großgärtnerei ist das Studland Bay House, Ferry Road, Studland, Dorset.

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Solange es dich gibt

Solange es dich gibt

Milly Cohen (Henriette Richter-Röhl) hat in ihrem Leben nichts geschenkt bekommen. Sie lebt mit ihrer Großmutter Cathy (Gerlinde Locker) und ihrem kleinen Bruder Kevin (David Kötter) in bescheidenen Verhältnissen. Nach dem Unfalltod ihrer Eltern hat sie ihr Kunststudium aufgegeben und in verschiedenen Jobs gearbeitet — seit kurzem beim Antiquitätenhändler Philip Barnes (Andreas Herder), einem gut aussehenden, aber ziemlich ungehobelten Junggesellen. Auch ihre Arbeit bei Antiquitätenhändler Phillip entwickelt sich nicht zum Besten, obwohl Milly ihr ganzes Herz hineinlegt. Dass Milly sich inzwischen zur Perle des Geschäfts entwickelt hat, wird Philip erst klar, als sie kündigt — wegen dauernder Unfreundlichkeit ihres Chefs und weil eine schwere Erkrankung ihres kleinen Bruders sie aus der Bahn wirft. Philip Barnes versucht es mit mehreren neuen Assistentinnen, kommt aber mit keiner zurecht — bis ihm bewusst wird, woran das liegt: Er hat sich in Milly verliebt. Von seiner Schwester Rachel (Beate Maes) lässt er sich Tipps geben, um Milly zurückzugewinnen. Aber es ist zu spät. Milly hat inzwischen den Heiratsantrag ihres alten Freundes Tristan (Timothy Peach) angenommen. Denn Tristan hat ihr nicht nur einen neuen Job in einem Auktionshaus besorgt, sondern ihr auch das Geld für die dringend notwendige Operation von Kevin angeboten. Doch ihre Großmutter Cathy spürt, dass Milly Tristan nicht liebt, sondern nur aus Dankbarkeit heiraten will. Sie will auf keinen Fall zulassen, dass ihre Enkelin den gleichen Fehler macht wie sie selbst — und so entschliesst sie sich, ein lang gehütetes Geheimnis preiszugeben.

(Text & Screenshot: ZDF)

Liebesfilm, Deutschland/Österreich 2003 *
Regie: Dieter Kehler
Drehbuch: Barbara Piazza und Astrid Meyer-Gossler
Musik: Richard Blackford
Laufzeit: 88 Minuten
Kamera: Hartmut E. Lange

Darsteller: Henriette Richter-Röhl (Milly Cohen), Andreas Herder (Phillip Barnes), Gerlinde Locker (Cathy Cohen), David Kötter (Kevin), Hans Clarin (David Foster), Beate Maes (Rachel), Timothy Peach (Tristan), Katrin Weisser, Klaus Wildbolz, Oliver ClemensChristine Reinhart, Heidelinde Weis, Stephan Hornung, Billie ZöcklerLutz Mackensy.

Drehorte: Die Titelsequenz zeigt Luftaufnahmen von Durdle Door, den Hooken Cliffs bei Branscombe und die Südküste bei den Old Harry Rocks. In der Nähe der Hooken Cliffs wurden auf den Schafwiesen die Landung der Gleitschirmflieger und die Aussprache zwischen Milly und ihrer Großmutter (hinten ist der Ort Seaton zu sehen) gedreht. Milly fährt dann zur Auktion, das war in Exeter in der Beer Street / Ecke Palace Gate, unweit der Kathedrale. Millys Großmutter und Philips Onkel treffen sich vor der Kathedrale von Exeter, u.a. am Richard Hooker Denkmal. Die Hooken Cliffs mit den markanten Kreidefelsen sind auch Schauplatz der Gespräche zwischen Milly und Tristan. Weitere Luftaufnahmen zeigen den Ort Salcombe. Die Treffen mit den Autos fanden bei Berry Head bei Brixham statt. Kevins Schulszenen wurden im und am Ugbrooke House gedreht. Die Silberhochzeit am Schluss war auf Forde Abbey.

Drehzeit: 04.09.2003 bis 03.10.2003

Stürmische Begegnung

Eliot (Horst-Günter Marx) hat seine Cousine Rebecca (Sophie von Kessel) zu einem Ausritt eingeladen. Die beiden kommen sich näher.

Eliot (Horst-Günter Marx) hat seine Cousine Rebecca (Sophie von Kessel) zu einem Ausritt eingeladen. Die beiden kommen sich näher. Foto: ZDF und David Farrwell

Die junge Buchhändlerin Rebecca Bayliss richtet sich gerade in London eine neue Wohnung ein, als sie die Nachricht erhält, dass ihre auf Ibiza lebende Mutter Lisa schwer erkrankt ist. Überstürzt bricht Rebecca nach Spanien auf. Auf Ibiza erfährt sie von Otto Feddersen, dem Lebensgefährten ihrer Mutter, dass diese an Leukämie erkrankt ist und nicht mehr lange leben wird. Das Wiedersehen von Mutter und Tochter ist so für beide glücklich und schmerzlich zugleich. Lisa vermacht ihrer Tochter die Geschichte der Familie Bayliss. Eine Familiengeschichte, die Rebecca zum ersten Mal hört. Sie erfährt, dass ihr Großvater der bekannte Maler Grenville Bayliss ist, der auf dem Landgut Boscarva in Cornwall lebt, und dass es dort auch noch eine Tante Mollie und deren Sohn Eliot gibt, die allesamt den Kontakt zu Lisa Bayliss abgebrochen haben. So ist es nun an Rebecca, nach dem Tod ihrer Mutter nach Cornwall zu reisen, den verwandtschaftlichen Spuren zu folgen und mit ihrem Großvater in Kontakt zu treten.

Auf Boscarva wird Rebecca freundlich empfangen. Sie ist beeindruckt von der wundervollen Landschaft Cornwalls und von dem prächtigen Haus, in dem ihr Großvater Grenville lebt. Grenville ist eine starke, faszinierende Persönlichkeit – ein rauer, aber herzlicher Mann, der glücklich ist, seine Enkelin in die Arme schließen zu können. Dennoch spürt Rebecca sofort, dass auf Boscarva vieles nicht in Ordnung ist. Zum Leidwesen des Großvaters verkehrt ihr Cousin Eliot mit unseriösen Geschäftspartnern. Tante Mollie ist eine freundliche, aber oberflächliche Person, und dann gibt es dort noch Joss Gardner, einen jungen Antiquitätenhändler, den Rebecca zufällig schon einmal in London getroffen hatte. Er geht auf Boscarva ein und aus und restauriert die alten wertvollen Möbel.

Besonders Eliot hasst Joss, der sich unter dem Schutz von Grenville ganz frei auf Boscarva bewegen darf, obwohl er kein Familienangehöriger ist. Auch Rebecca mag Joss zunächst nicht, vor allem seine direkte Art ist ihr unangenehm. Ihr Cousin Eliot dagegen ist ihr zunehmend sympathisch. Dennoch kreuzen sich Rebeccas und Joss‘ Wege in und um Boscarva immer wieder. Bei aller Irritation über diesen Mann fühlt sich Rebecca dann eines Tages doch so zu Joss hingezogen, dass sie sich von ihm zu einem Kaffee in seine Wohnung einladen lässt. Dabei macht sie jedoch eine erschreckende Entdeckung: In seinem Keller findet sie einen alten Sekretär, der ihrer Mutter gehörte und der seit einigen Tagen auf Boscarva vermisst wird. Alles deutet darauf hin, dass Joss das Möbelstück gestohlen hat. Zornig und enttäuscht verlässt Rebecca die Wohnung.

Doch auch andere Fragen bleiben für Rebecca auf Boscarva zunächst unbeantwortet: Welches Geheimnis hütet ihr Großvater in seinem Atelier, das seit Jahren niemand betreten durfte? Wer ist „Sophia“, die auf so vielen Gemälden ihres Großvaters zu sehen ist, allerdings ohne ihr Gesicht zu zeigen?
Nach dem gleichnamigen Roman – Text: ZDF

Melodram, Deutschland/Österreich 1993
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Laufzeit: 87 Min.
Regie: Helmut Förnbacher
Drehbuch: Barbara Engelke
Kamera: Axel de Roche
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Sophie von Kessel – (Rebecca Bayliss), Michael Lesch – (Joss Gardner), Horst-Günter Marx – (Eliot Bayliss), Rolf Hoppe – (Grenville Bayliss), Louise Martini – (Mollie Bayliss), Karl Merkatz – (Pettifer), Heidelinde Weis – (Lisa Bayliss), Horst Janson – (Otto Peddersen).

Drehorte: Land’s End, ist der westlichste Punkt Englands. Der Sage zufolge soll sich hier in der Nähe das versunkene Reich von König Artus und seinem Zauberer Merlin befinden. Hier erleben Sie die Kulisse der dramatischen Klippen Cornwalls, Schauplatz zahlreicher romantischer Verwicklungen, so auch die innige Schlussszene von „Stürmische Begegnung“, die sich genau an diesem Ort abspielt. Rebeccas Wanderung nach Boscarva war unterhalb Land’s End nahe der Nanjizal Bay. Die Szenen im Hafen wurden im idyllischen Künstler- und Fischerort St. Ives gedreht und wird als fiktives Städtchen „Porthkerris“ erwähnt.
Weitere Drehorte sind: Ibiza und London. Das Tregenna Castle Hotel taucht in dem Film als Castle Hotel auf, welches Rebeccca Bayliss zum Übernachten nahegelegt wird. Boscarva ist in Wirklichkeit Trereife und liegt am Westrand von Penzance, die Außenaufnahmen waren auf dem Trelissick-Gelände (Zufahrt und Terrasse), die Innenaufnahmen wurde auf Trereife bei Penzance gedreht. Der Pub, vor dem Joss zusammengeschlagen wird, steht am Hafen in St. Ives und heißt „The Sloop Inn„. Die B&B-Unterkunft am Anfang des Films ist „The Anchorage“ und liegt in St Ives. Rebecca kommt am Bahnhof von St. Erth an. Ein weiterer Spaziergang mit Rebecca und ihrer Cousine war in St Ives unterhalb der Kapelle von St Ives Head mit Blick auf den Porthmeor Strand. Der Fischkauf war ebenfalls in St Ives auf der Smeaton’s Pier.
Die Hafenszenen mit Joss Antiquitätenladen fanden in Mevagissey statt. Hier sind im Hintergrund das Shark Angling Centre ebenso zu sehen wie das Restaurant Wheel House, beides gibt es heute noch.
Elliot und Rebecca fahren im Oldtimer in Marazion auf der „West End“ mit Blick auf St Michael’s Mount.
Übrigens, Rosamunde Pilcher taucht in einer Szene auf (ähnlich wie Hitchcock in seinen Filmen), und zwar als Rebecca vor einer Galerie steht (Porthkerris …… Gallery).