Tag Archive | Mariella Ahrens

Der gestohlene Sommer

Der 100. Rosamunde Pilcher Film 

Edward Rosemore (Helmut Zierl) scheint alles zu haben, was ein Mann sich wünschen kann: Er führt mit Kate (Mariella Ahrens) eine glückliche Ehe, ist sehr stolz auf seine beiden wunderbaren Kinder Eve (Vivien Wulf) und Cormick (Benjamin Trinks) und ist der erfolgreichste Schiffsmakler Cornwalls. Doch wie so oft trügt der äußere Schein, Edward wird nicht mehr lange leben. Er beschließt, seine Familie nicht über seinen Zustand zu informieren. Etwas will er allerdings noch zu seinen Lebzeiten regeln. Edward befürchtet, dass sich seine Frau Kate aus Treue und Loyalität nach seinem Tod nicht an einen anderen Mann binden wird. Die Vorstellung, dass seine geliebte Kate ihr halbes Leben allein verbringen wird, kann er nicht ertragen und deshalb schmiedet Edward den Plan, Kates große Liebe und Eves leiblichen Vater, George Armstrong (Patrik Fichte), unter einem Vorwand in ihr Leben zurückzuholen. Dieser Vorwand ist schnell gefunden, denn George ist ein Weltklasseskipper. Edward investiert in einen traumhaften alten Rahsegler und engagiert George und dessen gesamte Crew um den „Blue Cup“, den Preis für die schnellste Segel-Überquerung der Irischen See zu gewinnen und damit seinen Lebenstraum zu erfüllen.
Doch sein gut gemeinter Plan steht von Anfang an unter einem schlechten Stern: Seine Tochter Eve ist zu Kates Entsetzen auf dem besten Weg, sich in den attraktiven George zu verlieben. Kate ist höchst alarmiert und versteht nicht, warum Edward ihre Befürchtungen nicht tatkräftiger unterstützt – fast scheint es ihr, als wolle Edward sie George in die Arme treiben. Und schon bald glaubt sie, die wahren Hintergründe gefunden zu haben, die alles in einem neuen Licht erscheinen lassen: Edwards attraktive Sekretärin (Claire Louise Amias) ist schwanger und Kate ist der festen Überzeugung, dass Edward der Vater des Kindes ist. Als die Missverständnisse und Halbwahrheiten die Familie zu entzweien drohen, kommt es zu einem tragischen Segelunfall und George Armstrong gerät unter Mordverdacht.

Nach der Kurzgeschichte „Together no more“
Text & Screenshot: ZDF

Melodram, Deutschland, 2011*
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Länge: 90 min
Regie: Stefan Bartmann
Drehbuch: Silke Morgenroth und Martin Wilke
Kamera: Marc Prill
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Mariella Ahrens – Kate Rosmore, Patrik Fichte – George Armstrong, Benjamin Trinks – Cormick Rosmore, Vivien Wulf – Eva Rosmore, Helmut Zierl – Edward Rosmore, Josie Bening – Claire Louise Amias – u.a.

Drehorte: Newquay und Umgebung; In der Bucht von Portreath, einem kleinen Ort an der Nordküste der Grafschaft Cornwall, wurde in den frühen Morgenstunden eine Szene gedreht; Das Herrenhaus Prideaux Place bei Padstow  diente als Privatsitz der Familie Rosemore (Innen- und Außenaufnahmen); Charlestown nahe St. Austell – im Hafen wurden alle Szenen auf dem Segler gedreht; Das Plymouth Custom House war ein weiterer Drehort und stellte den Firmensitz der Rosemores dar; Die Picknick-Szenen wurden bei den Bedruthan Steps gedreht; Die Polizeistation (am Schluss) ist die Passmore Edwards Free Library, 1 Webber Hill, Falmouth, Cornwall TR11 2RS; Die Cottage-Aufnahmen wurden in und an der Constantine Bay gedreht. Das Cottage liegt am westlichen Ende des Ortes, direkt an den Klippen, in der Nähe von Padstow; Die Szenen nach dem Konzert spielten vor der Guildhall in Plymouth.

Drehzeit: 14. Juni – 13. Juli 2011

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Wiedersehen am Fluss

Foto: ZDF und Jon Ailes

Foto: ZDF und Jon Ailes

Anne, Robert und ihre Tochter Elisabeth O’Neill sind eine kleine Familie mit einem erfolgreichen Betrieb, der seit Generationen Wildlachs in höchster Qualität produziert. Anne und Robert haben sehr jung geheiratet, weil ein Kind unterwegs war und sie den gesellschaftlichen Zwängen unterlagen. Sie waren seit Kindertagen enge Freunde, ihr Herz jedoch gehörte anderen Partnern. Anne konnte nicht verwinden, dass ihre große Liebe Conor sich entschlossen hatte, Priester zu werden, Roberts Freundin Jane – Conors Schwester – war fortgegangen, weil sie im Ausland studieren wollte.
Elisabeth ahnt nichts von all diesen Hintergründen und glaubt, ihre Eltern führen die glücklichste Ehe der Welt. Anne aber verschweigt ihrer Familie etwas: Sie hat erfahren, dass sie schwer krank ist und über kurz oder lang ein Pflegefall sein wird. Weil sie ihrer Familie das nicht zumuten will, plant sie, aus deren Leben zu verschwinden, behauptet, einen anderen Mann zu lieben. Robert gibt sie frei. Doch dann bereut sie diese Lüge und geht zur Beichte, weil sie ihr Herz erleichtern muss. Sie erkennt fassungslos, dass der Priester im Beichtstuhl ausgerechnet Conor ist, der zufällig als Vertretung in seinen Heimatort entsandt wurde. Aufgewühlt von der Begegnung nach all diesen Jahren, kommt sie bei einem für alle unerklärlichen Autounfall ums Leben.
Ausgerechnet zu dieser Zeit kehrt auch Conors Schwester Jane nach Irland zurück, zusammen mit ihrem schwerreichen Mann Edward Wilson, der im Auftrag ausländischer Investoren nach Land für einen Themenpark sucht und sofort das Gelände von Roberts Betrieb ins Auge fasst. Unerwartet erscheinen sie auf der Suche nach Conor bei Annes Beerdigung.
Robert erkennt seine ehemalige große Liebe sofort wieder. Gerade wegen seiner Trauer um Anne sucht er mit Jane das Gespräch, er braucht ihren Rat, auch in Sorge um seine Tochter, die mit dem Tod der Mutter nicht fertig wird. Bei den folgenden Treffen stellen beide fest, dass sie sich jedoch noch sehr zueinander hingezogen fühlen, beide wissen, dass eine neue Liebe unmöglich ist. Obwohl sie sich in den kommenden Monaten aus dem Weg zu gehen versuchen, kreuzen sich ihre Wege auf fast geheimnisvolle Weise immer wieder. Eines Tages geschehen Dinge, die das Leben aller Beteiligten und die starke Liebe zwischen Robert und Jane auf eine weitere harte Probe stellen.  Text & Sreenshot: ZDF

Melodram, Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF, 2007 *
Länge: 90 min
Bildformat: 16:9
Regie: Stefan Bartmann
Drehbuch: Gabriele Kister
Kamera: Marc Prill
Musik: Andreas Weidinger

Darsteller: Sophie Schütt (Jane Wilson), Jan Sosniok (Robert O’Neill), Moritz Lindbergh (Conor O’Hara), Krystian Martinek (Edward Wilson), Sylta Fee Wegmann (Elisabeth O’Neill), Walter Kreye (James), Mariella Ahrens (Anne O’Neill), Alexander-Klaus Stecher (Ryan) u.a.

Drehorte: Irland: Grafschaft Mayo; Grafschaft Galway; Turlough;  Region Connemara; Ein weiterer Drehort war die Kylemore Abtei, sie ist die älteste irische Benediktinerinnenabtei. Das 1665 gegründete Kloster ist nach mehreren Umzügen seit 1920 in dem 1871 fertig gestellten Schloss Kylemore in Connemara im County Galway untergebracht und liegt ganz in der Nähe von Clifden; Killary Harbour, der Name Killary Harbor ist etwas verwirrend, tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um einen Hafen, sondern vielmehr um eine wahre Besonderheit, die man nirgendwo sonst in Irland finden kann. Killary Harbor ist nämlich der einzige Fjord Irlands und ist in dieser Verfilmung zu sehen. Das prächtige Schloss Ashford Castle in Cong in der irischen Grafschaft Mayo stammt aus dem 13. Jahrhundert, ein weiter Drehort. Der Friedhof zu der Ruine des Dominikanerklosters Burrishoole Abbey diente auch als Kulisse zu diesem Film. In Westport war Elisabeth mit ihrem Freund beim Tanzfest und der reiche Edward wohnt in Westport House. Auch in der Ballintubber Abbey wurden Szenen gedreht.  Link zu:  (Drehorte in Irland) 

Drehzeit: 22.08.2006 bis 20.09.2006

Im Licht des Feuers

Foto: ZDF/FFP Entertainment

Foto: ZDF/FFP Entertainment

Das Herrenhaus Edenvale Mansion und die dazugehörigen Ländereien sind hoch verschuldet und stehen vor der Zwangsversteigerung. Lady Catherine, die Besitzerin und Mutter von zwei Töchtern, ist zutiefst deprimiert. Es scheint keine Lösung zu geben, das Anwesen, das seit 250 Jahren im Familienbesitz ist, zu retten.

 In der Nacht brennen die Pferdestallungen nieder, und Emily, eine der beiden Töchter, sowie ihr Mann George kommen bei dem Versuch, die Pferde zu retten, in den Flammen um. Ihr kleiner Sohn Christopher überlebt. Julia, Emilys Schwester und aufstrebende Lektorin in einem Londoner Verlag, kommt, um ihrer Mutter Catherine und ihrem Neffen Christopher beizustehen.

 Die Situation spitzt sich zu, denn die Polizei verdächtigt Lady Catherine der Brandstiftung. Julias Idee, sich des siebenjährigen Jungen anzunehmen und aufs Land zu ziehen, findet nicht unbedingt den Beifall von Gordon, ihrem Freund, dem ehrgeizigen Jungmanager aus gutem Haus.

 Bei einem Ausflug am Meer begegnen Christopher und Julia Stephen, dem Sohn des ehemaligen Gärtners auf Edenvale Mansion, der im Ausland ein Vermögen als Börsenspezialist erworben hat. Trotz seines Reichtums ist Stephen sehr bescheiden geblieben. Seit ihrer Jugendzeit haben Julia und Stephen sich nicht mehr gesehen. Auf Anhieb fühlen sie sich wieder zueinander hingezogen.

 Merkwürdigerweise möchte Julias Mutter diesen erneuten Kontakt unterbinden. Als Julia ihre Mutter zur Rede stellt, erfährt sie, dass es vor vielen Jahren eine unglückliche Liaison zwischen Stephen und Julias verstorbener Schwester Emily gegeben hat, seitdem hat Stephen Hausverbot auf Edenvale. Julia ahnt: Es muss noch ein weiteres Geheimnis geben. Gleichzeitig spürt sie aber immer stärker, dass Stephen der Mann ihres Lebens ist.

 Alles wird noch dramatischer, als Stephen sich entschließt, das verschuldete Gut Edenvale zu ersteigern.

Nach der Erzählung „Hello and Goodbye“ Text: ZDF

Melodram, Deutschland/Österreich 2000
Regie: Hans Werner
Drehbuch: Astrid Meyer-Gossler und Rochus Bassauer
Musik: Richard Blackford
Laufzeit: 88 Minuten
Kamera: Martin Stingl
Produzent: Vanessa Lackschewitz, Michael Smeaton, Heidi Ulmke

Darsteller: Julia – Mariella Ahrens, Catherine – Barbara Rütting, Stephen – Nicolas König, Christopher – Clemens Jakubetz, Gordon – Thure Riefenstein, Sophie – Eva Maria Meinecke, Günter Clemens, Horst Reichel – u.a.

Drehorte: Das Intro zeigt Old Harry Rocks, den Strand der Studland Bay (Autofahrt), den Leuchtturm Anvil Point südlich von Swanage sowie die Zufahrtsstraße dorthin. Julia fährt mit der Swanage Railway und kommt am Bahnhof von Corfe Castle an. Auf der kleinen Swanage Pier (an der Shore Road von Swanage ) treffen sich Julia, Christopher und Stephen, hier steht auch der Eisstand. Auf der anderen Straßenseite finden wir auch das Stein-Monument, auf dem Christopher herumturnt. Stephen fährt mit seinem Auto u.a. durch Corfe Castle (Ruine im Hintergrund), während Julia in Bournemouth zum Highcliff Hotel fährt (heute das 4-Sterne Marriott Highcliff Hotel in der St. Michael’s Road). Die Aufnahmen an der felsigen Küste wurden (mit dem Auto) bei den Seacombe Cliffs (südöstlich Worth Matravers) gedreht, und an der Höhle der Dancing Ledge (südlich Langton Matravers) bei der Suche nach Christopher. Der Friedhof, auf dem Christophers Eltern beerdigt liegen, gehört zur St. Christopher’s Church in Winfrith Newburgh, einem kleinen Dorf auf der Purbeck Halbinsel (etwa 5 km nördlich von Durdle Door). Zu Ende hin treffen sich Julia und Stephen auf der großen Swanage Pier. Die Picknickszene am Schluss wurde auf dem Kamm der Studland Hills westlich von Old Harry Rocks gedreht (z.T. mit Blick auf die Studland Bay mit Poole und Bournemouth und auf der anderen Seite sieht man die Swanage Bay).