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Melodie der Herzen

Foto: ZDF, ORF

Foto: ZDF, ORF

Die junge, schöne Allyssa Branningham lebt mit ihrem kleinen Bruder Barney und ihrer attraktiven Mutter Gwen in einem kleinen Dorf. Nach dem frühen Tod des Vaters mussten sie ihr gesellschaftliches Leben in London aufgeben und fast mittellos eine Bleibe auf dem Land suchen. Barney ist ein hochbegabter Klavierschüler und Mutter Gwen unternimmt alles, um ihm eine gute Ausbildung angedeihen zu lassen. Obwohl Allyssa sich in ihrer neuen Umgebung gut eingefunden hat – sie arbeitet als Schreibkraft in einer Autowerkstatt – trauert sie den Zeiten in London nach.
Doch da gibt es George, den Neffen von Nachbar Charles Royston. George und Allyssa sind sehr verliebt, sehen sich aber nur in den Semesterferien, denn der junge Mann ist noch mit seinem Jurastudium beschäftigt. Auch Charles Royston ist Gwen nicht gleichgültig, aber er scheint völlig unnahbar, seit seine Frau Elena ihn und die beiden Kinder verlassen hat. Die Einladung zum alljährlichen Sommerball der reichen Familie Manning ändert einiges: Charles wagt sich wieder ins Vergnügen und bittet Gwen, ihn zu begleiten. George muss dem Fest wegen seines Praktikums in Newcastle fernbleiben.
Doch bevor der Ball beginnen kann, kommt es zu einer Katastrophe. Barney stürzt bei dem Versuch, zusammen mit den wilden Jungs David und Paul ein Baumhaus zu bauen. Er fällt ins Koma und muss sofort ins Krankenhaus. Außer sich vor Angst und Sorge beschuldigen Gwen und Allyssa die Söhne von Charles, an diesem Unglück Schuld zu tragen. So kommt es zum Bruch zwischen den Familien. Allyssa trifft auf dem Sommerball den reichen Hotelbesitzer Stephen Sutton, einen Freund ihres verstorbenen Vaters. Er bietet ihr eine Ausbildung in seinem Chateau-Hotel an. Sie nimmt das Angebot an und ahnt nicht, dass er weit mehr von ihr erwartet.
George, der Allyssa auf dem Ball mit dem Hotelier überrascht, zieht sich zurück. Allyssa glaubt, dass sie George mit ihren Anschuldigungen wegen des Unfalls verletzt hat. So ist sie zunächst begeistert von ihrer neuen Berufschance. Als sie jedoch feststellen muss, dass ihr Stephen regelrecht nachstellt, wehrt sie sich vehement gegen seine Avancen, bis zu dem Tag, an dem bei Barney eine schreckliche Diagnose gestellt wird: Er droht, taub zu werden, ausgelöst durch den Unfall. Nur eine teure Operation in einer Privatklinik könnte ihm helfen.
Stephen ist sofort bereit, die Kosten zu übernehmen, erwartet jedoch eine „Gegenleistung“ von Allyssa. Mittlerweile ist die Noch-Ehefrau von Charles und Mutter von David und Paul aufgetaucht, um ihre „Rechte“ als Ehefrau und Mutter wieder anzumelden. Doch sie muss bald erkennen, dass sie das Vertrauen ihrer drei Männer verspielt hat. Bevor sich für alle Beteiligten alles zum Guten wenden kann, müssen noch einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Nach der Erzählung „Lalla“ – Text & Foto: ZDF

Melodram, Deutschland, 1998 *
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Länge: 95 min
Regie: Hans Jürgen Tögel
Laufzeit: 88 Minuten
Drehbuch: Gabriele Kister
Kamera: Rolf Greim
Musik: Richard Blackford

Darsteller: Allyssa Branningham – Nina Bagusat, Gwen Branningham – Olivia Silhavy, Barney Branningham – John Freigang, Charles Royston – Elmar Wepper, George Royston – Björn Kegel-Casapietra, David Royston – Philipp Hoffmann, Paul Royston – Michael Godde, Elena Royston – Susanne Czepl, Stephen Sutton – Albert Fortell, Mrs. Manning – Maria Perschy – u.a.

Drehorte: Im Intro ist Haldon Belvedere (Lawrence Castle) zu sehen. Das Haus von Charles ist Bickham House.

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