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Wiedersehen am Fluss

Foto: ZDF und Jon Ailes

Foto: ZDF und Jon Ailes

Anne, Robert und ihre Tochter Elisabeth O’Neill sind eine kleine Familie mit einem erfolgreichen Betrieb, der seit Generationen Wildlachs in höchster Qualität produziert. Anne und Robert haben sehr jung geheiratet, weil ein Kind unterwegs war und sie den gesellschaftlichen Zwängen unterlagen. Sie waren seit Kindertagen enge Freunde, ihr Herz jedoch gehörte anderen Partnern. Anne konnte nicht verwinden, dass ihre große Liebe Conor sich entschlossen hatte, Priester zu werden, Roberts Freundin Jane – Conors Schwester – war fortgegangen, weil sie im Ausland studieren wollte.
Elisabeth ahnt nichts von all diesen Hintergründen und glaubt, ihre Eltern führen die glücklichste Ehe der Welt. Anne aber verschweigt ihrer Familie etwas: Sie hat erfahren, dass sie schwer krank ist und über kurz oder lang ein Pflegefall sein wird. Weil sie ihrer Familie das nicht zumuten will, plant sie, aus deren Leben zu verschwinden, behauptet, einen anderen Mann zu lieben. Robert gibt sie frei. Doch dann bereut sie diese Lüge und geht zur Beichte, weil sie ihr Herz erleichtern muss. Sie erkennt fassungslos, dass der Priester im Beichtstuhl ausgerechnet Conor ist, der zufällig als Vertretung in seinen Heimatort entsandt wurde. Aufgewühlt von der Begegnung nach all diesen Jahren, kommt sie bei einem für alle unerklärlichen Autounfall ums Leben.
Ausgerechnet zu dieser Zeit kehrt auch Conors Schwester Jane nach Irland zurück, zusammen mit ihrem schwerreichen Mann Edward Wilson, der im Auftrag ausländischer Investoren nach Land für einen Themenpark sucht und sofort das Gelände von Roberts Betrieb ins Auge fasst. Unerwartet erscheinen sie auf der Suche nach Conor bei Annes Beerdigung.
Robert erkennt seine ehemalige große Liebe sofort wieder. Gerade wegen seiner Trauer um Anne sucht er mit Jane das Gespräch, er braucht ihren Rat, auch in Sorge um seine Tochter, die mit dem Tod der Mutter nicht fertig wird. Bei den folgenden Treffen stellen beide fest, dass sie sich jedoch noch sehr zueinander hingezogen fühlen, beide wissen, dass eine neue Liebe unmöglich ist. Obwohl sie sich in den kommenden Monaten aus dem Weg zu gehen versuchen, kreuzen sich ihre Wege auf fast geheimnisvolle Weise immer wieder. Eines Tages geschehen Dinge, die das Leben aller Beteiligten und die starke Liebe zwischen Robert und Jane auf eine weitere harte Probe stellen.  Text & Sreenshot: ZDF

Melodram, Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF, 2007 *
Länge: 90 min
Bildformat: 16:9
Regie: Stefan Bartmann
Drehbuch: Gabriele Kister
Kamera: Marc Prill
Musik: Andreas Weidinger

Darsteller: Sophie Schütt (Jane Wilson), Jan Sosniok (Robert O’Neill), Moritz Lindbergh (Conor O’Hara), Krystian Martinek (Edward Wilson), Sylta Fee Wegmann (Elisabeth O’Neill), Walter Kreye (James), Mariella Ahrens (Anne O’Neill), Alexander-Klaus Stecher (Ryan) u.a.

Drehorte: Irland: Grafschaft Mayo; Grafschaft Galway; Turlough;  Region Connemara; Ein weiterer Drehort war die Kylemore Abtei, sie ist die älteste irische Benediktinerinnenabtei. Das 1665 gegründete Kloster ist nach mehreren Umzügen seit 1920 in dem 1871 fertig gestellten Schloss Kylemore in Connemara im County Galway untergebracht und liegt ganz in der Nähe von Clifden; Killary Harbour, der Name Killary Harbor ist etwas verwirrend, tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um einen Hafen, sondern vielmehr um eine wahre Besonderheit, die man nirgendwo sonst in Irland finden kann. Killary Harbor ist nämlich der einzige Fjord Irlands und ist in dieser Verfilmung zu sehen. Das prächtige Schloss Ashford Castle in Cong in der irischen Grafschaft Mayo stammt aus dem 13. Jahrhundert, ein weiter Drehort. Der Friedhof zu der Ruine des Dominikanerklosters Burrishoole Abbey diente auch als Kulisse zu diesem Film. In Westport war Elisabeth mit ihrem Freund beim Tanzfest und der reiche Edward wohnt in Westport House. Auch in der Ballintubber Abbey wurden Szenen gedreht.  Link zu:  (Drehorte in Irland) 

Drehzeit: 22.08.2006 bis 20.09.2006